Planspiel „Toledo to do“

Das Rollen- und Planspiel „Toledo to do“ führt die Teilnehmenden in das Toledo des 13. Jahrhunderts. Die spanische Stadt des Mittelalters steht für Weltoffenheit und ein friedliches Zusammenleben der Kulturen und Religionen. „Toledo to do“ knüpft an diese besondere Vergangenheit der Stadt Toledo an. Im Planspiel schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle einer jüdischen, muslimischen oder christlichen Einwohnerin oder eines Einwohners im mittelalterlichen Toledo und erfahren das Zusammenleben jeweils aus anderer Perspektive. Hierzu gehören auch Konflikte zwischen den Angehörigen der verschiedenen religiösen Gemeinden, die zu einer Bedrohung für das friedliche Miteinander werden können.

Die Methoden des Planspiels basieren auf dem Rollenspiel „Delicate Balance. Toledo as a Model“ von Prof. Dr. Aviva Doron, Universität Haifa, Israel. „Toledo to do“ ist ein Modellprojekt, das von Life e.V. entwickelt wird. Der Prozess wurde vom Institut für Demokratieentwicklung pädagogisch beratend begleitet.

Zielgruppe: Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren in Jugendeinrichtungen und Schulen (ab Klassenstufe 9)

Ziel des Angebots: Das „Toledo to do“-Planspiel eignet sich zum Einsatz im Fachunterricht (Geschichte, Kunst, Ethik, Religion) sowie zur Bearbeitung übergreifender Schulthemen: Diversity, Gewaltprävention, Interkulturelle Bildung, Empowerment muslimischer Jugendlicher sowie Demokratie- und Europabildung.

Dauer: 4 Zeitstunden.

Kosten: nach Rücksprache.

Gruppengröße: mind. 15 bis max. 30 Personen.

    ACHTUNG:
    Unsere Angebote konnten wir bislang dank der Förderung über das Landesdemokratiezentrum Baden-Württemberg und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kostenlos anbieten.

    Diese Förderung läuft Ende 2024 aus. Deshalb müssen wir ab 2025 einen Unkostenbeitrag erheben. Neue Anfragen können erst im Frühjahr 2025 gestellt werden.
    Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Website der Jugendstiftung Baden-Württemberg.

    Wichtiger Hinweis:
    Sollten an Ihrer Einrichtung antidemokratische Vorfälle (z. B. rassistische Beleidigungen, Nazi-Symbole oder Verschwörungstheorien) aufgetreten sein, sind Workshops oft nicht als initale Maßnahme geeignet. Wenden Sie sich bitte an eine Beratungsstelle: Da die Jugendstiftung das Handlungsfeld Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und die damit verbundenen Aufgaben an die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendbildung (LAGO), Fachstelle mobirex abgibt, bitten wir sich mit Hannes König Kontakt aufzunehmen: E-Mail h.koenig@lago-bw.de
    Weitergehende Fragen zur Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus beantwortet Frau Kettenring als Landeskoordination Demokratiezentrum BW, E-Mail Sara.Kettenring@sm.bwl.de.

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