Diss DisRespect! (Workshop)

Individualität und persönliche Freiheitsrechte werden heute intensiv eingefordert. Gleichzeitig bewegen wir uns meistens in Gruppen, definieren uns über diese Zugehörigkeit. Bevorzugt wird häufig eine eher homogene Gruppenzusammensetzung. Wer als ähnlich oder gleich empfunden wird, gehört dazu, die „anderen“ werden ausgegrenzt. In Gruppen sind pauschale Äußerungen und stereotype Zuschreibungen über andere schnell platziert und greifen Raum in Vorurteilen. „Vorurteile machen sich breit und verdichten sich zu Feindbildern, die als Bestandteile politischer Ideologien instrumentalisiert werden.“1

Im Workshop werden die Mechanismen von Diskriminierung und Rassismus mittels verschiedener Methoden aufgedeckt und die möglichen Folgen für die Betroffenen thematisiert.

Ziele des Angebots:

  • Sensibilisieren gegenüber Vorurteilen
  • Diskriminierung abbauen
  • Den Zusammenhang von Diskriminierung und Rassismus verstehen

Zielgruppe: Jugendliche ab Klasse 7 (12 Jahre)
Dauer: 2-3 Zeitstunden
Gruppengröße: ab 15 Personen
Kosten: für Ihre Organisation kostenlos buchbar

1 Wolfgang Benz, Alltagsrassismus. Feindschaft gegen „Fremde“ und „Andere“, 2019. S. 9.

    ACHTUNG:
    Unsere Angebote konnten wir bislang dank der Förderung über das Landesdemokratiezentrum Baden-Württemberg und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kostenlos anbieten.

    Diese Förderung läuft Ende 2024 aus. Deshalb müssen wir ab 2025 einen Unkostenbeitrag erheben. Neue Anfragen können erst im Frühjahr 2025 gestellt werden.
    Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Website der Jugendstiftung Baden-Württemberg.

    Wichtiger Hinweis:
    Sollten an Ihrer Einrichtung antidemokratische Vorfälle (z. B. rassistische Beleidigungen, Nazi-Symbole oder Verschwörungstheorien) aufgetreten sein, sind Workshops oft nicht als initale Maßnahme geeignet. Wenden Sie sich bitte an eine Beratungsstelle: Da die Jugendstiftung das Handlungsfeld Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und die damit verbundenen Aufgaben an die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendbildung (LAGO), Fachstelle mobirex abgibt, bitten wir sich mit Hannes König Kontakt aufzunehmen: E-Mail h.koenig@lago-bw.de
    Weitergehende Fragen zur Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus beantwortet Frau Kettenring als Landeskoordination Demokratiezentrum BW, E-Mail Sara.Kettenring@sm.bwl.de.

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    Institution der Umsetzung (falls abweichend)

    Art der Institution

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    Stadt-/Landkreis

    Welche Form des Angebots möchten Sie buchen? (Workshop, Vortrag etc.)

    Anzahl Teilnehmende (Schätzwerte sind möglich)

    Zielgruppe (Beschreibung, Klassenstufe, Altersspanne usw.)

    Terminvorstellung (z.B. festes Datum, Monat, Kalenderwoche)

    Uhrzeit (z.B. feste Uhrzeit, Schulstunde, vormittags, flexibel usw.)

    Gibt es einen konkreten Anlass zu Ihrer Anfrage, z.B. einen konkreten Vorfall? Sind Sie diesbezüglich bereits in Kontakt mit einer Fachstelle des Demokratiezentrums BW?

    Haben Sie weitere für uns wichtige Hinweise?

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