Wenn Glaube gefährlich wird

Religiöser Fundamentalismus ist Teil einer Gruppenidentität, die insbesondere auf die Bedürfnisse Jugendlicher abzielt. Es geht im Kern um den Umgang mit Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben, um Antworten auf die Frage nach Sinnhaftigkeit, die Identifikation mit einer größeren Idee sowie die Erfahrung von Zugehörigkeit und Gemeinschaft. Dies geschieht vor dem Hintergrund, Angst zu bewältigen und Sicherheit zu erlangen.

Ziel des Angebots:

  • Kennzeichen fundamentalistischen Denkens und Handelns erkennen
  • Kennenlernen von Schutzmechanismen gegen Fundamentalismus
  • Sich mit den eigenen Werten auseinandersetzen
  • Toleranz und Vielfalt als Gegenmittel zu Dogmatismus und Fundamentalismus erfahren

Zielgruppe: Jugendliche ab Klasse 8 (13 Jahre), junge Erwachsene, Fachkräfte
Dauer: ca. 3 Zeitstunden
Gruppengröße: 10-30 Personen
Kosten: für Ihre Organisation kostenlos buchbar

Dieser Workshop ist eine Weiterentwicklung des Moduls von Günther Gugel „Religiöser Fundamentalismus – wenn Glaube gefährlich wird“, erschienen in der Broschüre „Durchblick: erkennen, lernen, selbst denken“ bei Beltz Juventa.

    ACHTUNG:
    Unsere Angebote konnten wir bislang dank der Förderung über das Landesdemokratiezentrum Baden-Württemberg und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ kostenlos anbieten.

    Diese Förderung läuft Ende 2024 aus. Deshalb müssen wir ab 2025 einen Unkostenbeitrag erheben. Neue Anfragen können erst im Frühjahr 2025 gestellt werden.
    Weitere Informationen erhalten Sie in Kürze auf der Website der Jugendstiftung Baden-Württemberg.

    Wichtiger Hinweis:
    Sollten an Ihrer Einrichtung antidemokratische Vorfälle (z. B. rassistische Beleidigungen, Nazi-Symbole oder Verschwörungstheorien) aufgetreten sein, sind Workshops oft nicht als initale Maßnahme geeignet. Wenden Sie sich bitte an eine Beratungsstelle: Da die Jugendstiftung das Handlungsfeld Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und die damit verbundenen Aufgaben an die Landesarbeitsgemeinschaft Mobile Jugendbildung (LAGO), Fachstelle mobirex abgibt, bitten wir sich mit Hannes König Kontakt aufzunehmen: E-Mail h.koenig@lago-bw.de
    Weitergehende Fragen zur Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus beantwortet Frau Kettenring als Landeskoordination Demokratiezentrum BW, E-Mail Sara.Kettenring@sm.bwl.de.

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    Institution der Umsetzung (falls abweichend)

    Art der Institution

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    Welche Form des Angebots möchten Sie buchen? (Workshop, Vortrag etc.)

    Anzahl Teilnehmende (Schätzwerte sind möglich)

    Zielgruppe (Beschreibung, Klassenstufe, Altersspanne usw.)

    Terminvorstellung (z.B. festes Datum, Monat, Kalenderwoche)

    Uhrzeit (z.B. feste Uhrzeit, Schulstunde, vormittags, flexibel usw.)

    Gibt es einen konkreten Anlass zu Ihrer Anfrage, z.B. einen konkreten Vorfall? Sind Sie diesbezüglich bereits in Kontakt mit einer Fachstelle des Demokratiezentrums BW?

    Haben Sie weitere für uns wichtige Hinweise?

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